Comic ist der gängige Begriff für die Darstellung eines Vorgangs oder einer Geschichte
in einer Folge von Bildern.
Obwohl Spielkarten aufgrund des begrenzten Platzes nicht unbedingt für die Darstellung von Bildergeschichten
geeignet sind, treten verschiedene Comic-Figuren auf Spielkarten auf.
In den meisten Fällen sind diese Kartenspiele ein Zusatzprodukt oder Merchandising zu Comic-Heften.
Walt Disney, * 1901 in Chicago als Walter Elias Disney, + 1966 in Kalifornien war eine der erfolgreichsten Persönlichkeiten der Filmbranche im 20. Jahrhundert. Seine Filme sind ausserordentlich bekannt und seine Figuren haben weltweit Kultstatus.
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Mickey Mouse Spielkarten Sammlungs-Nr. 869
Walt Disney, © Walt Disney Productions88 x 57mm, Rückseite König Mikey Mouse auf rot Kunststoffbox mit 54 Karten |
Die Bildkarten zeigen die bekanntesten Disney-Figuren, eingepasst in das Internationale Kartenbild.
Auf den Jokerkarten erscheint Googy, eine weitere Disney-Figur.

König Mickey Mouse ziert die Rückseiten.
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Wie zu erwarten, bei einem Mann mit einem so grossen und weltbekannten Werk, exisitieren viele Spielkarten mit seinen Figuren.
Ein anderes Disney-Spiel diente in Italien als Werbung für ein Orangen-Süssgetränk.
Bei diesem Spiel sind die Bildkarten der vier Farben gleich, mit folgenden Figuren:
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Disney Spielkarten
Die Asse zeigen vier weitere Figuren aus den Disney-Universen:
Sammlungs-Nr. 293
Walt Disney, © Walt Disney Productions83 x 58mm, Rückseite Logo Billy gespiegelt rot auf grün Kartonbox mit 54 + 1 Karten
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Mickey Mouse tritt hier als Joker auf. Die Rückseiten zeigen Werbung für Billy.
Die Zusatzkarte enthält ebenfalls Werbung.
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Das folgende Spiel erschien als austrennbare Karten in einem Micky Maus Heft. Die Karten
haben die Grösse von Patience-Karten. Auf den Bildkarten König, Dame, Bube erscheinen
Mickey, Daisy und Donald. Die Kartenfarben sind ergänzt mit Donalds Auto, seinem (oder Dagoberts?)
Zylinder, Donalds, Fliege und seiner Matrosenmütze.
Im Lauf der Jahre entwickelten sich die technischen Möglichkeiten und damit auch die
Erscheinung der bekanntesten Disney-Figuren. Bei diesem Spiel sind Micky und Minnie
als computeranimiere 3D-Grafik gezeichnet.


Das Spiel zeigt nur zwei Figuren, und diese immer in denselben Posen, mal allein, mal
zu zweit. Auch die Figuren auf den Rückseiten und Jokern sind identisch.

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Georges Prosper Remi alias Hergé * 1907 nahe Brüssel; + 1983 ebenfalls bei Brüssel,
war ein belgischer Comiczeichner. Sein bekanntestes und umfangreichstes Werk sind die Abenteuer von
Tim (Tintin) und Struppi, die er von 1929 bis zu seinem Tod schrieb und zeichnete.
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Tintin Sammlungs-Nr. 295
Hergé-Moulinsart87 x 56mm, Rückseite Tintin und Hadock hellblau auf blau Kartonbox mit 55 Karten |
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Die Bildkarten zeigen die bekanntesten Figuren aus den Tintin-Abenteuern zweiköpfig:
Die Zahlenkarten zeigen einköpfige Ausschnitte aus den Comic-Büchern
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Hägar der Schreckliche ist ein Comicstrip, der 1973 von Dik Browne geschaffen und
ab 1988 bis 2018 von dessen Sohn Chris Browne fortgeführt wurde.
Ab 2018 wurde die Arbeit von einem Team weitergeführt.

Das vorliegende Spiel im Kleinformat zeigt auf den Bildkarten zweifigurige Zeichnungen der
wichtigsten Akteure.

Auf allen Bildkarten stehen Sprüche, die vielleicht irgendwann bei einer Partie
Skat gesagt werden.


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SpongeBob Schwammkopf ist eine amerikanische Zeichentrickserie. Sie wurde 1998 von Steven Hillenburg entwickelt.
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SpongeBob
Die Zeichnungen der Akteure wiederholen sich auf den vier Kartenfarben.
Sammlungs-Nr. 92
Mattel, 200387 x 56mm, Rückseite Logo Nikelodeon und Sponge Bob farbig Kartonbox mit 54 Karten
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Von 1950 bis 2000 produzierte Charles M. Schulz unter dem Titel Die Peanuts eine Comicserie über eine
Gruppe von Vorstadtkindern.


Das Mini-Spiel präsentiert auf den Assen und Bildkarten zweifigurige Darstellungen der
wichtigsten Figuren der Comicserie.

Einige Darstellungen unterscheiden sich bei zwei oder mehr Kartenfarben nur in einem
Trennstreifen mit dem Farbsymbol, nicht aber in der eigentlichen Zeichnung.

Snoopy ist, neben Charlie Brown, die heimliche Haupfigurder Peanuts. Deshalb erstaunt es nicht,
dass Soopy auf den Assen, auf den drei Jokern und auf den Rückseiten abgebildet ist.
Auf den Jokern trägt er eine Narrenkappe und jongliert mit Bällen und Woodstock,
einem kleinen gelben Vogel. Auf den Kartenrückseiten ist Snoopy als Skifahrer gezeichnet.

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Pillhuhn ist eine Comicfigur, die 1969 von Werbekaufmann Clemens Krauss erfunden wurde.


Das vorliegende Spiel im Kleinformat zeigt auf den Bildkarten zweifigurige Zeichnungen des
Pillhuhns in verschiedenen Aufmachungen und Posen, jeweils verbunden mit einem skatbezogenen Spruch.

Auf den Zahlenkarten 7, 9 und 10 sind schwarz-weisse resp. rot-weisse Skizzen des Pillhuhns.


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René Goscinny * 1926 in Paris, + 1977, war ein französischer Autor und einer der bekanntesten
Comicautoren des 20. Jahrhunderts. 1951 traf Goscinny den Zeichner Albert Uderzo, mit dem er eine lange
und fruchtbare Zusammenarbeit als Szenarist begann. Gemeinsam schufen sie unter anderem die Serie um den
Gallier Asterix, ihren mit Abstand grössten Erfolg.
Albert Uderzo * 1927 bei Reims, der Mitautor, ist ein französischer Zeichner.


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Die vier Kartenfarben zeigen auf den Bildkarten jeweils eine Gruppe von Figuren aus der Asterix-Comicserie:


Die Karten ghören zu einem Spiel, bei dem mit Bieten (mittels Gallier-Karten) möglichst wertvolle
Karten (Römer-Karten) und Kombinationen erworben werden sollen. Zusätzliche Möglichkeiten
ergeben sich aus Sonderkarten bei den Galiern (Idefix) und Römern (Piraten).

Das Spiel ruft Erinnerungen wach, an ein düsteres Kapitel in der europäischen Geschichte:
Der usprünliche Hersteller, W.J.Spears&Sons, wurde 1879 in Fürth gegründet und entwickelte
sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zum grössten deutschen Spielehersteller. Der deutsche
Unternehmenszweig des Spieleverlags musste 1938 im Rahmen der sogenannten "Arisierung" von den
jüdischen Eigentümern zu einem Bruchteil seines Werts zwangsverkauft werden, wobei nicht
einmal der vom "Arisierungs"-Gutachter festgesetzte minimale Kaufpreis an die Familie Spear
ausgezahlt wurde. Der aufgrund behördlicher Anordnungen zur Abwicklung der Unternehmensübertragung
in Deutschland verbliebene Hermann Spear, wurde 1943 nach Auschwitz deportiert, wo er ermordet wurde.
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